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Speakers


SPRECHERIN: Ann-Kathrin Grotegerd
Ich bin Doktorandin im dritten Jahr am Werner Siemens Imaging Center in der Arbeitsgruppe für funktionelle und metabolische Bildgebung des Gehirns. Tübingen ist meine Wahlheimat, in der ich sowohl meinen Bachelor als auch meinen Master in Biochemie absolviert habe. Ursprünglich komme ich aus dem sehr ländlichen und regnerischen Münsterland nahe der niederländischen Grenze. In meiner Doktorarbeit beschäftige ich mich mit der Bildgebung neurodegenerativer Erkrankungen. Besonders begeistert mich die Mischung aus Methodenvielfalt, rasantem Erkenntnisgewinn und der echten Chance, Forschung in die Klinik zu bringen.
THEMA: Unsichtbare Veränderungen sichtbar machen: Neue Bildgebung bei neurodegenerativen Erkrankungen
In meinem Vortrag möchte ich die neuesten Entwicklungen in der bildgebenden Diagnostik aufzeigen, die es ermöglichen, neurodegenerative Erkrankungen wie Parkinson deutlich früher und präziser zu erkennen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf innovativen Verfahren, die krankheitsspezifische Veränderungen im Gehirn bereits vor dem Auftreten klinischer Symptome sichtbar machen und so eine verbesserte Differentialdiagnostik erlauben. Dabei gebe ich auch Einblicke in meine eigene Forschung im Bereich der präklinischen Bildgebung, in der solche Methoden entwickelt und getestet werden. Ich möchte hervorheben, wie entscheidend diese Fortschritte sind, da sie nicht nur eine genauere Abgrenzung zu ähnlichen Erkrankungen ermöglichen, sondern auch die Grundlage für frühzeitige therapeutische Interventionen schaffen.

SPRECHERIN: Dr Aylin Balmes
Ich bin Aylin und forsche als Postdoktorandin am Institut für Angewandte Physik der Universität Tübingen. Dabei arbeite ich an der Schnittstelle zwischen Biologie und Physik und beschäftige ich mich mit den mechanischen Eigenschaften von Zellen. Insbesondere interessiert mich, wie Zellen ihre Eigenschaften verändern, wenn sie mit verschiedenen Stoffen, zum Beispiel Medikamenten, behandelt werden.
THEMA: Was ist Zellsteifigkeit? Warum ist sie wichtig? Und wie kann man sie messen?
Um unseren Körper zu verstehen müssen wir die Eigenschaften unserer Zellen verstehen. Eine davon ist die Zellsteifigkeit – sie beschreibt wie stark eine Zelle durch eine auf sie wirkende Kraft verformt wird. Wichtig ist diese Eigenschaft zum Beispiel in unseren Blutgefäßen. Eine erhöhte Steifigkeit der Blutgefäße ist ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Messen kann man die Steifigkeit von Zellen mit speziellen Mikroskopen, die Zellen kontrolliert verformen. In unserem Alltag spielt die Steifigkeit übrigens auch eine Rolle. Wenn wir testen möchten wie reif eine Frucht, zum Beispiel eine Avocado, ist drücken wir manchmal mit unserem Finger dagegen und schauen wie viel sie nachgibt – wir messen ihre Steifigkeit.

SPEAKER: Brughanya Manian
By profession, I am an Optometrist, and I am currently enrolled as a PhD student at the University of Tübingen, specializing in Visual Neuroscience and Ophthalmology.
TOPIC: The Growing Eye: Myopia and Measures to Prevent It
For my presentation, I would like to speak on the topic “The Growing Eye: Myopia and Measures to Prevent It”, focusing on creating awareness about myopia, which is one of the major and rapidly increasing public health challenges in eye care today.

SPEAKER: Ema Zezelic
I am a PhD student in the Siegel Lab at the Hertie Institute for Clinical Brain Research and the MEG Center, where I work on perceptual decision-making and confidence using psychophysics, behavioural modeling, and magnetoencephalography.
TOPIC: Reading Confidence in Brain Waves
This talk introduces the concept of confidence in perceptual decision-making and how it can be studied experimentally in the laboratory. I will discuss noninvasive brain imaging techniques, with a focus on magnetoencephalography (MEG), and show how combining behavioural experiments with MEG helps uncover systematic biases in confidence, such as the positive-evidence bias.

SPEAKER: Dr Floor Burghoorn
I am a postdoctoral researcher in computational psychiatry at the University Clinic Tübingen. I am interested in how people learn and make decisions, and how these processes may be altered in individuals facing mental health challenges. To study this, our research lab developed a smartphone app with many short and fun learning and decision-making minigames.
TOPIC: Brain Explorer: Using an app to explore the mind and mental health
At Soapbox Science, I will talk about how I use this Brain Explorer app in combination with machine learning methods to study depression.

SPEAKER: Gabriela Iwama
Originally from Brazil, I am currently doing my PhD at the Hertie Institute for Clinical Brain Research. I am trying to understand how the brain integrates multiple sources of uncertainty to form a decision.
TOPIC: How uncertainty shapes the brain and behavior
Uncertainty permeates every aspect of life: what to eat, when to sleep, where to go. It is not surprising the brain cares about it. I will give a glimpse about how the brain copes with uncertainty and what happens when uncertainty goes wrong.

SPRECHERIN: Gesa Freimann
Ich bin Gesa, Doktorandin im zweiten Jahr am Max-Planck-Institut für Biologie in Tübingen. Ich erforsche mithilfe von Biophysik und Bioinformatik die Mechanismen der mikrobiellen Signalübertragung auf atomarer Ebene. Im ersten Jahr meiner Promotion habe ich meine Leidenschaft für die Wissenschaftskommunikation entdeckt und weiterentwickelt – es macht mir großen Spaß, die Geheimnisse des Lebens einem breiteren Publikum näherzubringen. In meiner Freizeit spiele ich Brettspiele oder trainiere für Triathlons.
THEMA: Archaeen: Leben jenseits unserer Vorstellung. Was diese außergewöhnlichen Mikroorganismen sind und was wir von ihnen lernen können
Archaeen sprengen unsere Vorstellung von Leben: Diese faszinierenden Mikroorganismen besiedeln Regionen, in denen extreme Hitze, hohe Salzkonzentrationen oder völliger Sauerstoffmangel herrschen – Orte, an denen Leben eigentlich unmöglich scheint. Diese zum Teil noch unerforschten Lebewesen zeigen eindrucksvoll, wie vielseitig das Leben ist.

SPEAKER: Harini Sudha
I'm a PhD researcher at the Hertie Institute for AI in Brain Health and an ELLIS PhD student. My work focuses on using Deep Learning to uncover fundamental principles of retinal perception across species. I explore approaches from Representation Learning and Deep Reinforcement Learning. Through my discoveries, I aim to inform next generation design of robust artificial vision systems. I hold a BS-MS degree from the Indian Institute of Science Education and Research, Pune, (IISER Pune) India and finished my master's thesis at KTH Royal Institute of Technology, Sweden
TOPIC: Does AI see the way you do?
Vision isn't just about having eyes—it's about how we make sense of what we see. Whether you're a human, an octopus, or a fruit fly, your eyes do a lot of heavy lifting before information even reaches your brain. Here's the fascinating part: different animals have wildly different eye designs. A hawk's retina looks nothing like a mouse's, which looks nothing like yours. So why did evolution produce such variety? Do artificial vision systems like the ones in your smartphone or self-driving cars share anything in common with biological eyes? Are there any universal rules that all visual systems follow? In this soapbox talk, I'll explain why I'm obsessed with understanding and building vision systems.

SPRECHERIN: Dr Lydia Kogler
Ich bin klinische Psychologin und Psychotherapeutin in Ausbildung. Ich arbeite als Postdoktorandin an der Klinik für Psychiatrie in Tübingen und beschäftige mich dort mit der psychischen und neuronalen Gesundheit von Frauen sowie mit geschlechtsspezifischen und geschlechtsbezogenen Unterschieden im Bereich der affektiven Psychoneuroendokrinologie.
THEMA: Geschlechter-Check: Wer ist eigentlich gestresster und was steckt dahinter?
In meinem Vortrag möchte ich die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Stressreaktion und im Stresserleben thematisieren. Ist die Stressreaktion eher blau, rosa oder eigentlich nicht-binär? In welchem ​​Ausmaß treten diese Unterschiede auf? Welche Ursachen könnten sie erklären? Und wie wirken sich diese geschlechtsspezifischen Unterschiede auf die psychische Gesundheit aus?

SPEAKER: Dr Mayumi Mohan
Mayumi Mohan is a Research Scientist at the Max Planck Institute for Intelligent Systems, specializing in human-robot interaction. Her work focuses on helping robots communicate naturally with people through intuitive nonverbal feedback and expressive gestures, as well as developing minimally supervised systems that make assistive robots more robust in real-world settings. Her research also involves working closely with stakeholders to ensure robots reflect the needs, values, and lived experiences of the people they support.
TOPIC: My Robot Shadow
This talk explains how a person’s movements can be used to control a robot in real time. I will share my research on translating human motion into smooth, expressive gestures so assistive robots can communicate more naturally and feel more comfortable to interact with.

SPRECHERIN: Naja Faerber
Ich bin im ersten Jahr meiner Promotion am Max-Planck-Institut für Biologie. Ich untersuche die Evolution von Immungenen in der Modellpflanze Arabidopsis thaliana, wobei ich praktische Laborarbeit mit computergestützten Methoden verbinde. In meiner Freizeit lese ich gerne Belletristik, koche leckere vegane Gerichte und schaue Handball.
THEMA: Das geheime Leben der Pflanzenanpassung: Wie Vielfalt das Überleben sichert
In meinem Vortrag möchte ich die vielfältigen Möglichkeiten aufzeigen, wie sich Pflanzen an veränderte Umweltbedingungen anpassen können, insbesondere im Zusammenhang mit (genomischer) Vielfalt. Ich möchte hervorheben, wie wichtig es für die Landwirtschaft, die Wissenschaft im Allgemeinen, aber auch für die Gesellschaft ist, die Mechanismen zu verstehen, die der Anpassung an verschiedene Stressfaktoren wie Krankheitserreger, steigende Temperaturen und Dürre infolge des Klimawandels zugrunde liegen.

SPEAKER: Salma Thalji
I’m a PhD student in the Translational Sensory and Circadian Neuroscience Unit at the Max Planck Institute for Biological Cybernetics and a research software engineer at the Technical University of Munich. I study how light affects human health beyond vision, focusing on how our internal clock and sleep–wake patterns shape physiology. I also build data infrastructure that brings together light-exposure data across devices and studies worldwide, making it easier to compare findings and understand how everyday light environments influence our biology. Outside the lab, I recharge through art, interior design, and hiking, where the trail often doubles as design inspiration.
TOPIC: Why when we eat matters, not just what we eat.
I’ll explain how our internal body clock shapes glucose metabolism, why the same meal affects us differently at different times, and how this science helps us understand ideas like intermittent fasting. The aim is to show why when we eat matters, not just what we eat.